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Viele neue Teneriffa-Firmen im Internet:

Die Insel geht online

Schon mehr virtuelle Besucher als Urlauber ?

Die deutschen und englischen Zeitungen auf Teneriffa sind ihren kanarischen Kollegen in puncto Internet-Präsenz voraus.  Während die drei großen, spanischen Inselzeitungen weiterhin ausschließlich als Druckausgabe erscheinen, haben die „Ausländer" bereits eigene Online-Ausgaben. Vorreiter war schon vor Jahren die auf Gran Canaria gedruckte, deutschsprachige „InfoCanarias". Doch in diesem Jahr gingen auch alle anderen größeren deutschen und englischen Publikationen mit eigenen Internet-Publikationen ins weltweite Netz. Neben zwei englischen Zeitungen folgten im Sommer „Teneriffa Heute" und nur Tage später der auf Teneriffa erscheinende „Wochenspiegel".


Parallel dazu haben jetzt auch viele Touristik-Unternehmen der Insel das Internet als Präsentation ihres Angebots entdeckt. Neben Hotels, Autovermietungen und Vergnügungsparks registrieren Firmen, die Webseiten erstellen, jetzt erstmals auch Interesse von kleinen Betrieben wie Restaurants und Cafés.


In diesem Umfeld ist es nicht verwunderlich, daß sich die Webseiten-Macher mit Erfolgsmeldungen gegenseitig überbieten.  Über 250 000 Internet-Besucher allein im Oktober meldete ein Webseiten-Unternehmen in Los Realejos im Norden Teneriffas. Die Branche nimmt solche Meldungen nicht sehr ernst und reagierte gelassen getreu dem Motto: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast." Denn: Pro Monat besuchen Teneriffa durchschnittlich 250.000 Menschen. So ist es in einem Touristengebiet schwer vorstellbar, daß die virtuelle Besucherzahl  einer einzigen Insel-Firma im Internet im Oktober die tatsächliche Besucherzahl der Insel übersteigt.


„Teneriffa Heute Online" hat solche Besucherzahlen nicht, obwohl täglich per e-mail eine Handvoll Anfragen von Internet-Surfern die Redaktion erreichen. Im Gegensatz zu Teneriffa-Unternehmen ohne fälschungssicheren Counter sind die Online-Zahlen der Inselzeitschrift seit neuestem für jeden überprüfbar. Denn auf die Zahlen der  unabhängigen Firma Nedstat, die jeder Leser über einen neuen, kleinen Button auf unserer Homepage erreichen kann, haben wir keinen Einfluß.


Trotz der Blüten, die das neue Internet-Marketing auf der Insel treibt, steigen die virtuellen Besucherzahlen ständig. Dieser Effekt ist für Teneriffa grundsätzlich positiv. Schließlich ist jeder Online-Besucher ein potentieller Gast. Und gute Online-Unternehmen erreichen die Gäste, noch bevor diese auf der Insel sind.

Wichtig für Urlauber und Residente:

Viele Teneriffa-Telefon-Nummern ändern sich


Das Wichtigste zuerst:  Teneriffas Notrufnummern sind  seit einiger Zeit  - wie international üblich -   unter 112  zu erreichen. Man spricht (angeblich) auch englisch.


Neu: Für Teneriffa muß man immer 922 als Vorwahl wählen, auch im gleichen Ortsnetz.


Neu: Von Deutschland aus nach Teneriffa wählt man also als Vorwahl 0034 (Spanien)- 922 (Teneriffa)-...


Neu: Alle Mobiltelefon-Anschlüsse in Spanien beginnen jetzt mit einer 6 statt wie früher mit einer 9.


Und: Ab sofort wählt man von Teneriffa ins Ausland mit der international üblichen 00...  Nach Deutschland also z. B.  mit 0049...  Ohne den früher hier üblichen Wählton für internationale Gespräche.



Wie Phoenix aus der Asche ?

Hoffnung für Waldbrandgebiet

Nach dem verheerenden Sommerwaldbrand in Gebieten von Vilaflor und Adeje hat die Umweltbehörde der Inselregierung jetzt einen Funken der Hoffnung gezündet. Schon in diesem Winter könnten die angesengten Bäume neue Triebe bekommen. "Alles hängt jetzt vom Wetter in den nächsten Wochen ab", sagen die Umweltexperten.

Die kanarische Kiefer ist bekanntlich besonders resistent gegen Feuerschäden. In der Verhangenheit hat man sogar bei stark angebrannten Bäumen manchmal schon nach vier Wochen neue Triebe entdeckt. Aus diesen Trieben könnten in weiteren vier Monaten neue Nadeln wachsen", schreibt die Umweltbehörde in einem Bericht an die Inselregierung. Doch  die völlige Gesundung der Bäume dauere viel länger. Sie hängt von dem Ausmaß der Brandschäden und von der Regenhäufigkeit in den Folgejahren ab, so die Experten. Allerdings treffe der Regen angesichts des fehlenden Nadelwerks mit ungehinderter Wucht auf das Erdreich, was zu einer Erosion des Mutterbodens führen könne.

In der Tat haben sich in der Vergangenheit kanarische Kiefernwälder von Waldbränden in erstaunlicher Weise erholt. Auf Wanderungen in den Inselwäldern kann man einige Gebiete besichtigen, wo aus rußgeschwärzten Stämmen neue Triebe wachsen, so beispielsweise in der Gegend von La Esperanza. Allerdings liegt der dortige Waldbrand schon zwei Jahre zurück.

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Der Spruch zum Thema:

Statistiken sind wie Bikinis, sie zeigen viel,

aber sie verbergen das Wesentliche.