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Immobilien sind auf Teneriffa immer noch preiswert. Zwar steigen die Preise auch hier stetig, dennoch ist der Markt noch nicht so überhitzt wie beispielsweise auf Mallorca. Einen guten Überblick über das Angebot enthalten die Seiten der beiden oben eingeblendeten Makler-Firmen.

Zwangs-

Versteigerungen

Der komplizierteste, aber manchmal auch billigste Weg zu einer eigenen Immobilie auf Teneriffa sind die Zwangsversteigerungen. Sie werden im Amtsblatt Boletin Oficial de la Provincia de Santa Cruz de Tenerife bekanntgegeben.


Wer bei der Versteigerung als Bieter auftreten will, muß vor Versteigerungsbeginn 20 % des Aufrufpreises bei Gericht hinterlegen. Bis zu Beginn des Versteigerungstermines können auch schriftliche Gebote abgeben werden.


Beim 2. Termin wird der Aufrufpreis um 25 % verringert. Beim 3. Termin gilt kein Limit mehr. Ist aber das Höchstgebot niedriger als 50 % des ursprünglichen Aufrufpreises, wird die Versteigerung für neun Tage unterbrochen, um dem Eigentümer die Möglichkeit zu geben, selbst mehr zu bieten.


Wir empfehlen dringend, bei Zwangsversteigerungen einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Eigentum auf Teneriffa:

Was Sie als Käufer wissen müssen

Immobilienkauf auf Teneriffa ist nicht schwieriger als in Deutschland. Bitte beachten Sie aber ein paar Hinweise:


1. Eine Anzahlung beim Makler ist durchaus üblich. Zahlen Sie aber erst beim Notartermin den vollen Kaufpreis.


2. In manchen Fällen müssen Sie von der Kaufsumme 5 Prozent als „Gewinn-Abschlagssteuer" für den Verkäufer einbehalten. Dies gilt immer dann, wenn der Verkäufer Nicht-Residenter ist und dieser außerdem die Immobilie nach dem 31. 12. 1986 erworben hat. Sprechen Sie darüber mit dem Makler bzw. mit dem Notar.


3. Die Kaufsumme wird beim Notar meist mit einem bankbestätigten Scheck übergeben.


4. Die Grunderwerbssteuer für gebrauchte Objekte beträgt 6 Prozent.


5. Die Wertzugewinnsteuer „plusvalia" trägt auf den Kanaren üblicherweise der Käufer, obwohl formalrechtlich der Verkäufer dazu verpflichtet ist.


6. Eine eventuelle Makler-Courtage trägt immer der Verkäufer. Die Notar-Gebühren übernimmt in aller Regel der Käufer.


7. Einige Wochen nach dem notariellen Kaufvertrag (escritura) werden Sie als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen. Vorher sollten Sie aber schon Strom, Wasser, Müllabfuhr etc. auf Ihren Namen umschreiben. Lassen Sie sich sicherheitshalber vom Verkäufer die Quittungen dieser Gebühren in Kopie aushändigen. Seriöse Makler-Firmen achten auch darauf.


8. Bei größeren Objekten kann steuerlich die Gründung einer spanischen GmbH  (nennt sich hier S.L.), die als Käufer für Sie auftritt,  vorteilhaft sein.  Bei kleineren Ferienimmobilien steht der hierfür nötige finanzielle und zeitliche Aufwand für Rechtsbeistand, Steuerberatung und Buchführung aber nicht in jedem Fall im Verhältnis zum steuerlichen Nutzen. Unter anderem deshalb werden die meisten Ferien-Immobilien privat gekauft..

Versteckte Mängel

Vor dem Kauf einer älteren Wohnung sollten Sie grundsätzlich auch mit dem Präsidenten der Hausgemeinschaft (Presidente de la Comunidad) sprechen. Von ihm erfahren Sie verbindlich, wie hoch die monatliche Umlage ist und ob größere Reparaturen am Gebäude anstehen, die eine Sonderumlage notwendig machen.

Im Falle eines Hauskaufs achten Sie bitte besonders auf feuchte Stellen an Decken, Wänden und Gartenmauern. Nicht alle Häuser wurden früher auf Teneriffa fachgerecht isoliert. Auch die Elektro-Installation ist bei älteren Objekten manchmal ein Schwachpunkt.