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April 2003
Liebe AbiturientInnen,
nach fast drei Jahren Arbeit in der gymnasialen Oberstufe wurden Sie zur Abiturprüfung zugelassen. Ich hoffe, dass alle
das Ziel erreicht haben und jetzt die Allgemeine Hochschulreife besitzen.
Zunächst ein paar Zahlen
Ihr Abiturjahrgang belegt gleich mehrfach den ersten Platz:
1. Sie waren die Ersten, die Ihre Ausbildung von Anfang an in dem nagelneuen Schulgebäude begonnen haben. Erstbezug
also.
2. Sie sind die Ersten, die Ihr Abitur nicht mehr nach der APO-GOST, sondern nach der APO-BK abgelegt haben.
3. Sie hatten als Erste die Chance neben dem Abi auch eine Berufsausbildung abzuschließen.
Im Jahre 2000 sind Sie mit 49 SchülerInnen in zwei Klassen gestartet. Eine kleine Statistik soll Ihre Erinnerung ein Wenig
auffrischen:
Die Berufsausbildung (Staatlich geprüfte/r Kaufmännische/r Assistentin/Assistent) begannen in der Jahrgangsstufe 11 35
SchülerInnen. 9 setzten diese auch in der Jahrgangstufe 12 fort. 3 SchülerInnen haben vor sich im September 2003 der Berufsabschlussprüfung
zu stellen.
Hinter diesen Zahlen stehen natürlich Menschen mit Namen. Sie werden sich erinnern (ich helfe Ihnen gerne).
49 StarterInnen stehen 24 AbiturientInnen gegenüber. Das zeigt einmal, dass Sie etwas erreicht haben, auf das Sie stolz
sein können. Es bedeutet aber nicht, dass 25 SchülerInnen gescheitert sind. Nur 8 SchülerInnen haben die Schulform
ohne Fachhochschulreife verlassen (meist Wechsel in die Höhere Handelsschule), alle anderen haben die FHR geschafft, wobei
viele den Weg in eine Berufsausbildung dem Abitur vorgezogen haben.
Soweit die Zahlen.
In den drei Jahren gab es natürlich auch viel Unterricht, Begegnungen und Kommunikation. Ich für meinen Teil kann sagen,
dass ich gern auf diese Zeit zurückblicke. Ich bin immer gerne in meine Klasse gegangen. Es gab nie Stress", Probleme
schon.
Nun zu Wünschen und Hoffnungen
Natürlich hoffen wir (als Schule), dass Sie nicht nur einen schulischen Abschluss erreicht, sondern auch ein Basiswissen
und Fertigkeiten erworben haben, die Ihnen den Start ins Berufsleben oder Studium erleichtern und Sie zu lebenslangem Lernen
befähigen.
Zum Schluss ein paar persönliche Anmerkungen:
Leben Sie nicht in den Tag hinein.
Setzen Sie sich realistische Ziele, welche auch immer.
Beachten Sie dabei, dass Ziele, die sich nur auf die eigene Person beziehen, auf Dauer nicht befriedigen. Beziehen
Sie also Andere (Freunde/Freundinnen, Familie, Mitmenschen) mit ein.
Arbeiten Sie für diese Ziele, verwerfen Sie sie wenn nötig und setzen sich neue.
Für diesen Prozess wünsche ich Ihnen viel Erfolg, damit Sie sowohl beruflich, privat und gesellschaftlich Ihr
Glück finden.
Walter Köhler (Klassenlehrer GyO 1), Elfriede Mayr-Naßenstein (Klassenlehrerin GyO 2)
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