VIF - Newsletter

Ausgabe November / Dezember       Nr. 14         4. Jahrgang

 

Vif Logo     Zurück            NewsLetter 13     NewsLetter 12     NewsLetter 2k/2     NewsLetter 2k/1    

NewsLetter 99/4     NewsLetter 99/3         NewsLetter 99/2     NewsLetter 99/1   

 

 

Was bedeutet eine Mitgliedschaft im VIF?

Zu diesem Thema sind im VIF-Newsletter schon wiederholt Informationen gegeben worden. Dennoch soll es heute wieder aufgegriffen werden, damit möglichst viele die Vorteile einer Mitgliedschaft erkennen und nutzen können.

Als erstes: Wer kann Mitglied werden?
Bei uns sind zunächst alle willkommen, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind und sich zum Kreis der Fach- und Führungskräfte zählen. Also nicht nur, wie der Vereinsname vielleicht vermuten lässt, Ingenieure und technische Akademiker. Genauso willkommen sind uns z.B. Marketing-/ Vertriebsleute, Betriebswirtschaftler und Projektleiter. Gerne zählen wir zu unseren Mitgliedern auch Personen, die unsere Idee der Hilfe zur Selbsthilfe in der Arbeitslosigkeit unterstützen wollen. Zu diesem Kreis zählen auch der größte Teil unserer Mitglieder, die zunächst arbeitslos waren, nun aber wieder einer bezahlte Beschäftigung nachgehen. Sie auch größtenteils für die aktive Vereinsarbeit aus Zeitmangel ausfallen, so sind doch ihre Kontakte und ihre finanzielle Unterstützung für unsere Vereinigung und die anderen Mitglieder von hohem Wert.

Für Anfragen und Informationen
stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung
Sie erreichen uns unter:
Vereinigung für Ingenieure und Forschung e.V.
Hamletstr. 11 - D-70563 Stuttgart
Tel.: 0711 / 68 10 00
Fax.: 0711 / 68 10 21
E-mail: ViFeV@t-online.de
http://ViFeV.home.pages.de/

Die Mitgliedschaft im VIF ist sicher für jeden erschwinglich und für denjenigen, für den der Mitgliedsbeitrag ein Problem darstellt, wendet sich an den Vorstand. Ihm wird geholfen!

Der Mitgliedsbeitrag pro Quartal beträgt DM 25,00. Von fördernden Mitgliedern nehmen wir auch gerne mehr.

Da unsere Vereinigung als gemeinnützig anerkannt ist, sind alle Zuwendungen, auch die Mitgliedsbeiträge, steuerlich absetzbar. Von den Beiträgen und Spenden unterhält der VIF ein Büro im VDI-Haus in Stuttgart-Vaihingen mit Telekommunikations- und EDV-Einrichtungen, er finanziert die Kosten für Weiterbildungsveranstaltungen und Teilnahme an Messen als Aussteller. Die gesamte Vereinsarbeit wird ehrenamtlich durchgeführt.

Nun zu den Nutzen einer Mitgliedschaft

Zunächst befindet sich ein Mitglied unter Gleichbetroffenen, die Situation der Arbeitslosigkeit mit allen negativen Auswirkungen selbst erfahren haben. Gegenseitiger Erfahrungsaustausch und gegenseitige Hilfe kann da für den Einzelnen schon sehr wichtig sein. Um wissensmäßig und fachlich nicht den Anschluß zu verlieren, wurden Fachbereiche gegründet, an denen jeder nach Ausrichtung und Interesse teilnehmen kann. Aktive Mitarbeit und Einbringen des eigenen Wissens und der fachlichen Erfahrung sind hier gefragt.

Darüber hinaus werden Weiterbildungsveranstaltungen organisiert. Zu interessanten Themen gibt es Tagesseminare mit Referenten möglichst aus den eigenen Reihen.

Besonders bemüht sich der Vorstand um Kontakte zu Behörden, öffentlichen Institutionen, Firmen und Privatpersonen, die unseren Mitgliedern nützlich sein können in dem Ziel, wieder eine bezahlte Arbeit zu finden.

In diesem Punkt sind wir im Moment besonders erfolgreich, denn wir haben mehr Projekte anzubieten, als wir Mitglieder mit entsprechendem Qualifikationsprofil haben. Deshalb sind neue Mitglieder gerne willkommen, denen dann vielleicht schnell geholfen werden kann. Wer lernwillig ist kann auch bei nicht exakt passendem Profil in ein Projekt mit entsprechender Qualifizierung gebracht werden.

Fortsetzung auf Seite 2

 


 

Am erfolgreichsten wieder eine neue Arbeit zu finden waren aber die Mitglieder, die sich aktiv in die Vereinsarbeit eingebracht haben. Über die daraus entstehenden Kontakte und die gezeigte eigene Initiative hat sich für eine ganze Anzahl von Mitgliedern die Chance für eine neue Beschäftigung ergeben. Diese Chance zu ergreifen und zu nutzen sind alle alten aber auch neue Mitglieder aufgerufen.

Die Gemeinschaft im VIF bedeutet so viele Vorteile, wie sie ein Einzelner niemals erreichen kann. Einzubringen sind nur ein kleiner finanzieller Beitrag und verfügbare Freizeit um aktiv dabei zu sein. Dann sollte der Erfolg für ein Mitglied nicht lange auf sich warten lassen.

Initiativen für den Arbeitsmarkt

Um über Aktivitäten im baden-württembergischen Raum über politische Aktivitäten informiert zu sein, sind 2 Vertreter des VIF zu einer Gesprächsrunde eingeladen worden und nehmen an den Sitzungen teil.

Wir sind ein Teil einer Seite der ‘gesellschaftlich relevanten Gruppen’ und sollen uns einbringen. Forderungen an die politische Offentlichkeit können noch an das Büro geschickt werden.
(Red.)

 

Aus den Fachbereichen

In dieser Rubrik sollen die Fachbereiche unsere Newsletter als ihr Organ nutzen. D. h., wir wünschen uns lebendige Kommunikation zwischen Fachbereichen, Mitgliedern und Lesern.

EDV

Der Fachbereich trifft sich auch bis zum Ende des Jahres zu den üblichen Zeiten. Weitere Interessenten sind gern gesehen.

Treffen: Mi 11:30Uhr gerade KW

Philosophie

Treffen: Mo 17:30 Uhr ungerade KW

Umwelt

Der FB Umwelt trifft sich weiterhin.

Treffen: Mo 17:30 Uhr gerade KW.

Kreativitätstraining

Als Teilnehmer der Weiterbildungsveranstaltung ,Kreativitätstechniken' im Frühjahr dieses Jahres habe ich mir interessiert ein Buch zu diesem Thema, das auch verschiedene Programme enthält, angesehen. Da ein größerer Teil der Mitglieder gerne diverse Ideen im stillen Kämmerlein ausbrütet, dachte ich mir, daß entgegen der Empfehlung des Referenten Softwareunterstützung doch nützlich sein kann.

Diese Programme dienen nicht nur zur bequemen Unterstützung, die einzelnen Gedanken zu fixieren und einfach ordnen zu können, sondern bieten bei Abwesenheit eines Gesprächspartners die Möglichkeit, durch automatisch erzeugte Vorschläge den Horizont zu weiten und ausgetretene Pfade verlassen zu können.

Zu Mindmapping gibt es verschiedene Programme. Auch andere Techniken lassen sich entweder durch allgemeine Programme zur Erstellung von Präsentationen oder aber durch Spezialprogramme unterstützen. Sharewareprogramme sind als Kopie oder deren Bezugsquellen im Büro oder über mich erhältlich.     (Au)

Der Vorstand berichtet

Weil letztes Jahr die Bewilligung einer ABM-Stelle an eine Verpflichtungserklärung gekoppelt war, mußten wir darauf verzichten. Weil dieses Jahr die Kassenlage in Stuttgart besser ist, wurde der alte Antrag wiederbelebt; die Chancen stehen nicht schlecht. So kann mit einer intensivierten Kommunikation und mit einer kontinuierlichen Bürobesetzung gerechnet werden. Das soll keinesfalls zum Zurücklehnen animieren, dann wäre es sogar kontraproduktiv. Derzeit zehren wir etwas von der früheren Bekanntheit, ein offensives Angehen der Öffentlichkeit ist dringend nötig.

Beim Anwendertag Telearbeit in Stuttgart Mine November konnten die teilnehmenden Vereinsmitglieder interessante Kontakte knüpfen. Projektarbeit für verschiedene Entwicklungstätigkeiten ist über verschiedene Portale akquirierbar. Informationen über das Büro.

Die Fachbereiche leiden an Auszehrung: das ist zum Teil der Wiederbeschäftigung von langzeitig arbeitslosen Mitgliedern geschuldet. Leute, die früher den Rückzug angetreten haben, werden ausdrücklich aufgefordert, sich wieder im Büro zu melden. Informationen über den Verein ist Holschuld des Mitglieds. Wenn Mitglieder andere zur Reaktivierung kontaktieren, so ist das eine persönliche Gefälligkeit.

Die Kontakte zum Dachverband diaa und zu Technopool (der beim VDI angesiedelten Organisation, in der die Arbeitslosen-lni's ,,gebündelt werden) werden weiter gepflegt Projektanfragen und Anfragen nach Kooperationspartnern sind nach dem Ausschöpfen unseres Pools via Manfred Mechler an dieses Netzwerk zu richten.   (Au)

Weiterbildungsthemen

Weil der Preisverfall bei PC's weiter anhält, wird nach Einsparmöglichkeiten gesucht Eine Möglichkeit sind die Lizenzkosten für Windows und ein paar Anwendungsprogramme. Linux ist inzwischen eine ernstzunehmende Alternative. Auch sind ab und an Stellenanzeign mit geforderten Linuxkenntnissen zu sehen. Es ist also sinnvoll, sich mit dem System zu beschäftigen. Ich schlage daher das Weiterbildungsthema Linux vor.

Denkbar ist die Beschäftigung mit der Systemarchitektur, Einübung in die Anwendung von Grafikprogrammen, Weiterbildung und / oder Workshop zu verschiedenen Programmiersprachen, theoretische und praktische Aspekte des Datenbankentwurfs; es sind wirklich gute Sachen zu kriegen.

Wenn jemand Speziatwünsche hat, so wäre daran zu denken, mit einschlägigen Herstellern Kontakt aufzunehmen, um deren Produkt nach Linux zu portieren: inzwischen ist es etabliertes PR, zur privaten Nutzung kommerziell eingesetzte Software unter Linux für den Privatgebrauch freizugeben. Wir haben Leute mit Portierungserfahrung. Das sollten wir für Weiterbildungsveranstaltungen nutzen.   (Au)

 


 

Neues vom Kampf mit dem Drachen

(Ähnlichkeiten mit bereits bestandenen Kämpfen sind nicht ganz zufällig)

Hier sieht man Ritter VIF im Panzer,
Vor ihm steht ein Drach' (ein ganzer).
Mit dem Schwert dem langen, schnieken,
Will er das Untier kräftig pieken.

Und mit aufgeblähtem Sinn
Stürmt er auf dasselbe hin.
Dieses, in der Ruh' gestört
Bläht die Nüstern, ganz empört.

VIF, oh weh! Jetzt wird es heiß!
Du wirst gekocht im eig'nen Schweiß!
Verdrück' dich bloß, O Menschenskind,
Dorthin, wo keine Drachen sind.

Der Kampf wird nun so recht zur Qual.
Der VIF hat hier nur eine Wahl:
Denn gibt er sich kein Fersengeld
Lässt als Konserve er die Weit.

Doch halt! - - Wir haben eins vergessen!
Was die Poeten längstens wissen.
Dass nämlich i m m e r stirbt der Drache,
Das liegt in der Natur der Sache.

Denn immer muss das Gute siegen
Und das Böse Keile kriegen!
Wenn's anders war ... das wäre dumm!
Dann lief die Weit verkehrt herum.

Nunmehr lässt sich sicher sagen:
Es geht dem Drachen an den Kragen.
Schon bald verglimmt sich seine Wut
Und er versäuft in seinem Blut

Dann unser VIF (er kennt die Sage)
Nimmt im Echsenblut ein Bade.
Erplanscht sich eine Panzerhaut
(dass die nur ja kein Blatt versaut!)....

Also Freunde, frisch zum Streite!
Springen wir dem VIF zur Seite!
Und bald wird wieder Friede walten,
Wenn die Dichter recht behalten.

ein Beitrag der VIF Philosophie
gereimt von Horst Johannsmann;
Idee:   Manfred Mechler

 


 

Das Dorf 2OOO: Sternenfels

Existenzgründerzentrum, Komm-In-Markt, Akademie, TeIGIS ...

Anforderungen in der Berufwelt und Alter -Mythos und Wirklichkeit

Nicht nur im VIF wurden die Ärmel erfolgreich hochgekrempelt Berichtet werden soll hier über das kleine Dorf Sternenfels im Enzkreis, das durch eine einzigartige Initiative bundesweit Schlagzeilen macht. Aber der Reihe nach. Sternenfels, eine kleine Kommune im Stromberg mit ca. 2750 Einwohnern, hat von 710 Arbeitsplätzen 560 u.a. durch das Schliessen der Fabrik Schweitzer im Jahr 1995 verloren. Für Sternenfels ging in diesem Jahr ein Stück Industriegeschichte zu Ende. Dank eines hochmotivierten und ideenreichen Bürgermeisters, einem tatkräftigen und aufgeschlossenem Gemeinderat sowie einer engagierten Bürgerschaft, wurde diese Situation als eine Herausforderung an die Zukunft angenommen. So wurde den alten Fabrikanlagen neues Leben eingehaucht mit neuen, zukunftweisenden Ideen, die Menschen und Technik verbinden, neue Arbeitsformen demonstrieren und Lösungsansätze für die mögliche Organisation der Arbeit in der Zukunft aufzeigen. In den letzten Jahren wurde nach einer Machbarkeitsstudie durch die Forschungsgruppe Stadt und Umwelt ein neu konzipierter Gewerbepark eingerichtet, in dem sich heute ein Existenzgründer- und Innovationszentrum befindet das die Anlaufstelle für alle ist, die sich für eine eigene Existenzgründung interessieren.

Weiterhin wurde ein teilweise virtueller Marktplatz mit Rathaus eingerichtet. Eine konventionelle Amtsstube gehört hier der Vergangenheit an. Das "Komm-In" versteht sich als ein Dienstleistungs- und Kommunikationszentrum, in dem sich neben der Gemeindeverwaltung öffentliche und private Dienstleister und Unternehmen wie ein Call-Center, eine Akademie für TELEARBEIT, eine Bank, ein Immobilienhandel,

Der Newsletter No: 15
erscheint im Januar 2001

Redaktionsschluß
für die nächste Ausgabe: ist 18. Dezember 2000

eine Postagentur, zwei Tageszeitungen, das Arbeitsamt und eine Verbindung via Bildtelefon zum zuständigen Landratsamt befinden. Dieses Projekt hat europaweit Modellcharakter.

Ausgelöst wurde der Schritt zu der neuen Art von virtuellem Rathaus durch die 1997 ausgelöste Zentralisierung der Post. Das dortige Postamt wurde geschlossen. Um dem sich daraus ergebenden Problemen zu begegnen, wurde das Konzept des ,"Komm-In" entwickelt. Es wurde unter Nutzung der modernsten Informations- und Kommunikationstechnologien aufgebaut. So ist die kleine Gemeinde zum Vorreiter geworden, wie ein ländlicher Raum seinen Weg zur Wissensgesellschaft meistern kann.

Auf der EXPO in Hannover war Sternenfels als ",Dorf2OOO - Beispiele nachhaltiger Landentwicklung" vertreten. Während dieser Zeit wurden aber auch im Ort selbst EXPO-Touren angeboten und das Gesamtprojekt vorgestellt. Nachdem Sternenfels beinahe vor unserer Haustür liegt, wäre es doch einmal zu überlegen, ob wir bei genügend Interessenten dorthin einmal eine kleine Exkursion unternehmen, um uns vor Ort dieses Musterbeispiel anzusehen.

Wer sich vorab noch näher informieren möchte, hier zwei Adressen im Internet
www-sternenfels.org
www.komm-in.de

(ba)

  

Wir wünschen
allen unseren
Lesern, Freunden
und Mitgliedern
geruhsame & erholsame
Feiertage
und einen guten Rutsch
ins nächste
Jahrtausend.

In einer Sitzung hat ein Wissenschaftler aus Untersuchungen zitiert, dass selbst bei Sekretärinnenarbeiten ein Abfall der Arbeitsleistung nicht zu beobachten sind. Die Verlangsamung des Anschlags wird durch die Erfassung größerer Textblöcke vollständig kompensiert; die Schreibleistung bleibt gleich.

Dass sich die Art des Lernens ändert, dürfte schon eher bekannt sein. Solange die Leute das Lernen nicht verlernen, ist kein Abfall des Leistungsvermögens bei geistigen Tätigkeiten zu beobachten. Zumindest diese Tatsache dürfte weitgehend bekannt sein.

Natürlich ist oft bei Älteren eine gewisse Verhaftung an hergebrachte Arbeitsmethoden und -verfahren gegeben. Jüngere lassen sich üblicherweise einfacher für Neuerungen begeistern. Bei einer reflektierten Haltung ist sicher eine Mischung beider Haltungen wünschenswert. Die Firmenmannschaft unbedingt auf jung zu trimmen, ist also eine Dummheit.

(Au)

 

Impressum

Die VIF - Newsletter sind das Mitteilungsblatt der Vereinigung für Ingenieure und Forschung e.V. (Stuttgart)

Dieses Mitteilungsblatt erscheint sechs Mal im Jahr und ist für VIF - Mitglieder kostenlos.

Anzeigen werden gerne entgegen genommen.

Redaktion und Autoren dieser Ausgabe

Au   Gottfried Aust
ba   Horst Baselt
jo   Horst Johannsmann
mm   Mannfred Mechler

Anschrift der Red. ist Anschrift des ViF

© Copyright 2000