Moskau ist eine der ältesten Hauptstädte auf der Erde. Die ersten schriftlichen Erwähnungen, auf Moskau bezogen, stammen vom Jahre 1147 - von der Zeit, als Fürst Juri Dolgoruki Moskau regierte, der eben als Gründer Moskaus gilt. Eine kleine hölzerne Festung - Kreml - wurde auf dem bewaldeten Ufer des Moskwa-Flusses errichtet. In Jahre 1339-1340, in der Regierungszeit des Moskauer Großfürsten Iwan Kalita, wurden um den Kreml herum und um den Palast der Großfürsten neue Befestigungen und Eichenmauer gebaut. Man baute Kirchen aus weißem Stein. Der Kreml umwandelte sich in eine Residenz der Großfürsten. Moskau wurde zur politischen und religiösen Hauptstadt Russlands. So blieb es bis 1712, als Peter I. die Hauptstadt nach Sankt Petersburg übertrug. 1918 wurde Moskau wieder Hauptstadt des Sowjetischen Russlands. Die Bolschewisten versetzten die Regierung nach Moskau, weil sie durch die Petrograds Nähe zu der westlichen Grenze tief besorgt waren. Während des Aufenthaltes in Moskau können besichtigt werden:
Der Moskauer Kreml:
In Schatzkammern der Staatlichen Rüstkammer, des Russischen Diamantenfonds, des
Patriarchenpalastes, des Großen Kremlpalastes, der Kathedrale der Mariä Himmelfahrt
werden unschätzbare und weltberühmte Musterwerke der Juwelierkunst und der Kunstgewerbe,
der Malerei und Handarbeit aufbewahrt. Die Zar-Kanone und Zar-Glocke stellen auch
Beispiele der einzigartigen Glanzleistung dar.
Die Tretjakow-Galerie: Als Gründungsdatum der Galerie gilt das Jahr 1856, als Pawel Tretjakow die ersten Gemälde für seine Sammlung kaufte. Heutzutage zählt die Tretjakow-Galerie mehr als 47000 Kunstwerke. Die Sammlung widerspiegelt die ganze Geschichte der russischen Kunst.
Das Museum "Kolomenskoje": Dieser Komplex schließt die altertümliche Residenz der russischen Zaren, Muster der russischen Holzarchitektur des 17.-18. Jahrhunderte in sich, das Häuslein des Peter I. mit eingeschlossen.
Das Neufrauenkloster: Hier wurde Boris Godunow gekrönt, und die Schwester des Peter I. - Sofia - wurde in dieses Kloster als Nonne eingesperrt. Interessant für jeden kann der Gottesdienst in der Kirche der Mariä Himmelfahrt werden.
Das Sergijew-Possad: 64 Kilometer von Moskau entfernt, in einer malerischen Gegend gelegen, ist es ein funktionierendes Kloster, das heutzutage das Herz der Russischen Orthodoxen Kirche ist. Das ist eines Besuches wert!
Die Moskauer U-Bahn: Sehr wenige Städte können sich eines Transportsystems rühmen, das selbst interessant für Touristen sein könnte. Während Ihrer Fahrten mit der Moskauer U-Bahn finden Sie dort Mosaikwerke, Statuen und zahlreiche Leuchter.